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14.08.2013

Das Wichtigste zuerst: Ja eine Altbausanierung bzw. Sanierung auf Passivhausstandard verursacht ca. 15 % Mehrkosten – ABER dadurch lassen sich erstens höhere Förderungen lukrieren und zweitens: die Energiekosten sind wesentlich niedriger! In Summe also kein Verlust, sondern ein echter Gewinn!

Es war einmal ein altes Haus...

Die hier vorgestellte Altbausanierung ist eine Erfolgsgeschichte und kann für viele Hauseigentümer, ein Vorbild sein. Es war einmal ein ungemütlicher dunkler Bungalow aus dem Jahre 1960, der stand in Pettenbach. 2005 trafen die Eigentümer eine mutige Entscheidung und das Häuschen wurde zu einem modernen Wohndomizil auf Passivhausstandard renoviert und erweitert.

Das Ausgangsgebäude ist nicht mehr zu erkennen. Der bestehende ebenerdige Massivbau wurde entkernt und mit einer thermischen Hülle aus vorgefertigten Holzriegelelementen saniert und aufgestockt. Der Heizenergiebedarf konnte dabei von rund 280 kWh/m²a auf lediglich 15 kWh/m²a gemäß den berechneten Werten nach PHPP Passivhaus Projektierungs-Pakets reduziert werden. Die fassadenintegrierte Photovoltaikanlage deckt knapp 60 Prozent des Stroms für den Heizenergiebedarf.

Seit Jahren bestens bewährt – das Passivhaus hält, was es verspricht

Mittlerweile liegen für 7 Jahre die tatsächlichen Verbrauchswerte von Heiz-, End- und Primärenergieverbrauch vor, welche durchwegs alle geringer als die berechneten Werte nach PHPP Passivhaus Projektierungs-Pakets sind. Damit zeigt sich deutlich, dass es sich auszahlt vom Planungsbeginn an mit dem richtigen Berechnungsprogramm exakt zu dimensionieren. Dieser Altbau erfüllt bereits heute alle Kriterien der ab 2020 verpflichtenden "Nearly zero energy building"-Richtlinie.


27.02.2013

Wer im Zuge einer thermischen Sanierung die Anschaffung einer Wärmepumpe oder die Sanierung des Daches andenkt, sollte im gleichen Zug auch die Installation einer Photovoltaik-Anlage in Betracht ziehen.

Keine Frage, die Nachrüstung einer Photovoltaik-Anlage ist ein bedeutender Eingriff in die Elektrik des Hauses. Wenn das Dach aber ohnehin neu gedeckt wird, bzw. das bestehende Heizsystem durch eine Wärmepumpe ersetzt wird, lohnt sich der Aufwand doppelt.


02.12.2012

Mit 1. Dezember 2012 trat ein neues Energieausweis-Vorlagegesetz in Kraft, das die Vorgaben der EU umsetzt und das alte EAVG aus dem Jahr 2006 ersetzt. Verkäufer und Vermieter von Immobilien sind nun verpflichtet, den Käufern oder Mietern einen Energieausweis vorzulegen und auszuhändigen.


27.07.2012
Eine durchschnittliche, österreichische Familie sammelt im Jahr 300kg Altpapier. Somit haben sie in 10 Jahren die Dämmung für ihr Haus gesammelt. Vom gesamten österreichischen Altpapieraufkommen werden aber nur 5% wiederverwertet, beinahe 6 Tonnen pro Jahr bleiben zurück. Mit dieser Menge kann man 200 neue Passivhäuser in Österreich dämmen.

Die Zellulosedämmung spart nicht nur Heizenergie, sondern ist auch umweltfreundlicher in der Herstellung. Als Rohstoff trägt Altpapier zur Ressourcenschonung bei. Die Produktionsschritte der Herstellung sind einfach und mit geringer grauer Energie sowie geringen Umweltbelastungen (geringes Treibhauspotenzial) verbunden. Wenn sie sich, liebe LeserInnen, Rohbenzin (Polystyrol, XPS…) an die Fassade kleben benötigen sie 25 Mal mehr Primärenergie für die Dämmstoffherstellung im vergleich zur Zellulosedämmung. Schon allein aus dieser Sicht erweisen sich Zellulosefasern als Dämmstoff mit sehr hoher Nachhaltigkeit.


11.06.2012
Herbert Steinböck, Kabarettist, Schauspieler und TV Comedian, verrät auf Energie-Blog.at seine Erfahrungen mit dem Dachbodenausbau. Erfahren Sie alles rund um die Sanierung des obersten Geschosses und wie daraus ein ganz persönlicher Rückzugsort wird.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Herbert Steinböck auf Energie-Blog.at


19.04.2012:
Der Sanierungsscheck bringt Leben ins Geldbörsel und Behaglichkeit ins Haus. Wichtig bei der Sanierung: Ein Gesamtkonzept. Es muss nicht alles auf einmal umgesetzt werden, aber das Konzept ermöglicht, dass man Schritt für Schritt in die richtige Richtung geht und die Komponenten zusammenpassen!

Der Sanierungsscheck hilft Geld und Energie zu sparen, und bringt mehr Behaglichkeit ins Haus oder die Wohnung, je nachdem. Und zwar nachhaltig, solange das Gebäude "lebt". In den Genuss der Sanierungsförderung zu kommen, ist eigentlich ganz einfach.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Mag. Franz Roland Jany, Geschäftsführer der Gemeinschaft Dämmstoff Industrie, auf Energie-Blog.at


23.02.2012:
Aufwendungen für Wohnraumschaffung bzw. -sanierung sind als Topfsonder- ausgaben bis zu einem Höchstbetrag von 2.920 Euro pro Jahr absetzbar. Hat man Anspruch auf den Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag, so verdoppelt sich dieser Betrag auf 5.840 Euro. Er erhöht sich um weitere 1.460 Euro, wenn für mehr als sechs Monate Familienbeihilfe für mindestens drei Kinder bezogen wurde.

Bei der Wohnraumschaffung bzw. –sanierung kann bei Ehepaaren jeder der beiden Ehepartner 2.920 Euro – gemeinsam also ebenfalls 5.840 Euro – absetzen, auch wenn die Rechnungen nur auf einen der beiden lauten, die Kosten aber von beiden getragen werden.

Achtung!

Bis zu einem steuerpflichtigen Einkommen von 36.400 Euro pro Jahr werden die Sonderausgaben voll anerkannt und dann bis zu einem Einkommen bis 60.000 Euro nach und nach verringert. Ab 60.000 Euro Jahreseinkommen werden keine Topfsonderausgaben mehr anerkannt.

Sonderausgaben sind in dem Kalenderjahr zu berücksichtigen, in dem die Zahlungen geleistet wurden. Lediglich wenn die Zahlungen nicht mit Eigenmitteln sondern mit Fremdmitteln bezahlt werden, steht der Sonderausgabenabzug erst im Zeitpunkt der Darlehensrückzahlung (Tilgungsbetrag samt Zinsen) zu. Dies gilt auch dann, wenn Sie Darlehen vom Erstbesitzer einer Eigentumswohnung oder eines Hauses übernommen haben.

Müssen Zahlungsbelege an das Finanzamt übermittelt werden?
Zahlungsbelege müssen an das Finanzamt nicht mitgeschickt werden. Da sie aber bei Aufforderung dem Finanzamt nachgereicht werden müssen, sind sie sieben Jahre aufzubewahren.

Auswirkung auf die Arbeitnehmerveranlagung
Vom geltend gemachten Sonderausgabenbetrag wird automatisch nur ein Viertel steuerwirksam, das heißt Ihre Steuerbemessungsgrundlage wird um dieses Viertel niedriger und Sie bekommen eine Gutschrift in Höhe der darauf entfallenden Steuerbelastung.

Beispiel:

Steuerbemessungsgrundlage: 24.000 Euro
Aufwendungen für Wohnraumschaffung: 7.000 Euro
Steuerlich abgesetzt werden können: 2.920 Euro