imageFAQ Photovoltaik

Welche Vorteile bringt mir eine Photovoltaikanlage?

Mit einer Photovoltaik-Anlage produzieren Sie Ihren eigenen Strom und setzen so den ersten Schritt zu einer großteils energieautarken Zukunft.
Sie nutzen damit eine weitere erneuerbare Energiequelle, die gut zur Umwelt und Ihrer Geldbörse ist. Durch eine einmalige Investition helfen Sie CO2 zu sparen und profitieren von einer Senkung Ihre laufenden Energiekosten.

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrischen Strom. Dazu werden Solarmodule auf dem Hausdach installiert und miteinander elektrisch verbunden. Um den erzeugten Gleichstrom dann im Haushalt nutzen zu können wird der Strom mit einem Wechselrichter in Wechselstrom, wie er aus der Steckdose kommt, umgewandelt.

Welche Arten von Photovoltaikanlagen gibt es?

  • Netzgekoppelte Anlagen mit Überschusseinspeisung
    Eine netzgekoppelte Anlage ist an einem großen eigenständigen Netz (typischerweise am öffentlichen Stromnetz) angeschlossen und speist dort den überschüssigen Strom ein. Die Einspeisung der Solarenergie in das Netz erfordert die Umwandlung des Gleichstroms in Wechselstrom durch einen Wechselrichter.
  • Inselanlagen
    Eine Inselanlage hat keine Verbindung zu einem (z.B. dem öffentlichen) Stromnetz. Bei einer photovoltaischen Inselanlage findet meistens eine Pufferung des gewonnenen Stromes in Solarbatterien statt, dass heißt, der Strom kann in Batterien gespeichert werden.

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Mit welchen Errichtungskosten muss ich rechnen?

Sie können, inklusive Montage, mit ca. 3.000-3.600 Euro pro kWp rechnen.

Gibt es dafür Förderungen?

2015 gab es wieder eine bundesweite Investitionsförderung geben. Laufend gibt es von Ländern und Gemeinden entsprechende Förderaktionen - Erfahren Sie mehr dazu hier.

  • Bundesweite Investitionsförderung für Private, Anlagen < 5 kWp
    Aktuell gibt es gerade keine bundesweite Förderung von PV-Anlagen.

2015 war die Förderung für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen bis zur Obergrenze von 5 kWp galt die Förderpauschale von 275 EURO/kWp und für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (GIPV) bis zur Obergrenze von 5 kWp galt die Förderpauschale

von 375 EURO/kWp.
 

  • Bundesweite Tarifförderung für Anlagen > 5 kWp
    Die Tarifförderung ist im bundesweit gültigen Ökostromgesetz geregelt. Das Ökostromgesetz besteht seit dem Jahr 2002 und wurde bereits mehrfach novelliert. Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung (Ökostromverordnung) geregelt

Wie kann die Stromeinspeisung erfolgen?

  • Überschusseinspeisung
    Die elektrische Energie, die Sie nicht selbst verbrauchen, wird in das lokale Verteilernetz eingespeist.
  • Volleinspeisung
    Der Strom wird direkt in das Netz des zuständigen Verteilernetzbetreibers eingespeist. Sie können nichts davon selbst im Haushalt nutzen.

Was bedeutet Kilowatt Peak (kWp)?

Dieser Wert gibt die Leistung an, die ein Solarmodul bei voller Sonnenbestrahlung (unter festgelegten Standard-Test-Bedingungen) erreicht. Als Standardbedingung wird eine optimale Sonneneinstrahlung von 1.000 Watt pro Quadratmeter angesetzt. (Dieser Wert wird in Mitteleuropa in den Mittagsstunden eines schönen Sommertages erreicht wird.) Die Peak-Leistung wird von den meisten Herstellern auch als "Nennwert" oder "Nennleistung" – vergleichbar mit den PS bei einem Auto - bezeichnet. Da sie auf Messungen unter optimalen Bedingungen basiert, entspricht die Peak-Leistung nicht der Leistung unter realen Einstrahlungsbedingungen. Diese liegt zB wegen der starken Erwärmung der Solarzellen in der
Praxis und den individuellen Gegebenheiten ca. 15 bis 20 % darunter.

Wieviel Strom produziert eine Photovoltaik-Anlage?

Die erzeugte Menge pro kWp hängt von der Lage, der Ausrichtung, der verwendeten Technik und den Wettergegebenheiten ab. Man kann davon ausgehen, dass pro kWp ca. 800 – 1000 kWh elektrische Energie erzeugt werden.
Mit einer 4,8 kWp-Anlage ist eine Produktion von 4.800 kWh Strom pro Jahr möglich. Dazu benötigen Sie lediglich eine freie Dachfläche von 36m². Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Haushalt in Österreich benötigt ca. 4.000 kWh Strom pro Jahr.

Kann ich eine Photovoltaik-Anlage auf meinem Dach bauen?

Damit eine Photovoltaik-Anlage wirtschaftlich betrieben werden kann, sollte Ihr Dach folgende
Voraussetzungen erfüllen:

  • Dachneigung zwischen 20° und 50°
  • ausreichend freie Dachfläche
  • Ausrichtung des Daches von Südost bis Südwest
  • keine Schatten durch Bäume, Berge, Nachbarhäuser etc.

Zudem benötigen Sie eine Bauanzeige. In besonderen Fällen (Denkmäler, Naturschutzgebiet,…) ist auch eine Bauverhandlung notwendig.

Wie lange dauern die Installationsarbeiten?

Die Montage einer Photovoltaik-Anlage benötigt in der Regel nicht mehr als zwei Tage.

Welche Größe sollte ich für meine Photovoltaik-Anlage wählen?

Die richtige Größe für Ihre Photovoltaik-Anlage ist vorwiegend von der verfügbaren Dachfläche und Ihrem Budget abhängig. Je nach Anlage können pro kWp bis zu 800 – 1.000 kWh Strom produziert werden. Für jedes kWp benötigt man ungefähr 8 m² Dachfläche. Der österreichische Durchschnittsverbrauch eines Haushalts beträgt ca. 4000 kWh. Um diese Menge zu produzieren, benötigt man somit ca. 36 m² Dachfläche.

Was bekomme ich für den eingespeisten Strom?
Wenn Sie mehr produzieren als verbrauchen speisen Sie die überschüssige Energie in das öffentliche Stromnetz ein. Der Tarif den Sie bekommen hängt vom jeweiligen Anbieter ab, an dessen Netz Sie gekoppelt sind. Genauere Infos zu den Einspeisetarifen finden Sie hier.

Wie komme ich zu meiner Photovoltaikanlage?

Wenden Sie sich dafür an ausführende Fachfirmen.