Welche Maßnahmen werden wie gefördert

Geförderte Maßnahmen

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Umstellung des Wärmeerzeugungssystems (nur bei Mustersanierung für Einfamilienhäuser, Details s. Fördervorraussetzung)

Wie hoch ist die Förderung?
Die Förderung inklusive möglicher Zuschläge wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschusses in der Höhe von 30 % der förderungsfähigen Investitionskosten vergeben. Planungskosten - inkl. der Kosten des Energieausweises - werden mit max. 10% der förderungsfähigen Kosten berücksichtigt. Bei Sanierung eines mehrgeschossigen Wohnbaus wird je Wohneinheit der aliquote Anteil der förderungsfähigen Investitionskosten herangezogen. 

Abhängig von der durchgeführten Sanierungsmaßnahme und der daraus resultierenden Reduktion des Heizwärmebedarfs gelten darüber hinaus die folgenden maximalen Förderungshöhen:

Für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Reihenhäuser:


Sanierungsart

max. Förderungshöhe

max. Zuschlag

Mustersanierung

8.000 Euro

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Umfassende Sanierung
klimaaktiv Standard

5.000 Euro

1.000 Euro bei Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen (mind. 25 % aller gedämmten Flächen)

Umfassende Sanierung
guter Standard

4.000 Euro

Teilsanierung 50 %

3.000 Euro

Die angeführten Förderungshöhen inkl. Zuschlag sind mit

max. 30 % der förderungsfähigen Investitionskosten begrenzt.

 

 

Für Mehrgeschossige Wohnbauten fällt pro Wohneinheit folgende Obergrenze:


Sanierungsart

max. Förderungshöhe

max. Zuschlag

Umfassende Sanierung

klimaaktiv Standard

3.000 Euro

1.000 Euro bei Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen (mind. 25 % aller gedämmten Flächen)

Die angeführte Förderungshöhe inkl. Zuschlag ist mit

max. 30 % der förderungsfähigen Investitionskosten begrenzt.

 

Die endgültige Förderungssumme wird nach Umsetzung der Maßnahmen und Vorlage der Endabrechnungsunterlagen ermittelt und ausbezahlt.

 

Denkmalgeschütze Gebäude

Für diese gelten besondere Förderungsvoraussetzungen. Die durchgeführten Maßnahmen müssen aus denkmalpflegerischer Sicht für das Bauwerk „vertretbar“ sein. Um dies nachzuweisen, ist gemeinsam mit dem Förderungsantrag die Bestätigung des Bundesdenkmalamtes (Formblatt „Denkmalschutz Sanierungsscheck 2016“) über die geplante(n) Maßnahme(n) zu übermitteln.

Für die erhöhten Investitions- und Planungskosten im Zuge der Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden wird zu den angeführten Förderungshöhen ein Zuschlag von max. 2.000 Euro gewährt.

Liegt kein Energieausweis vor, ist bei Antragstellung die Reduktion des Heizwärmebedarfes mittels des Formulars „Technische Details Denkmalschutz“ nachzuweisen. Die max. Förderung beträgt in diesem Fall 4.000 Euro (inkl. Zuschlag) bzw. bis zu 30 % der förderungsfähigen Investitionskosten.