Fragen und Antworten zum Bildungsdarlehen

Ja, Sie können für Ihre Tochter ein Darlehen aufnehmen. Zinsenraten werden für einen Zeitraum von 7 bis 60 Monate angeboten. Die Dauer der Zinsenrate darf die Hälfte der Gesamtlaufzeit nicht übersteigen.

 

Nachgewiesene Nebenkosten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bildungsmaßnahme stehen, können finanziert werden. Aufwendungen für Einrichtung oder Standard-Lebenshaltungskosten werden nicht anerkannt. Finanzierbare Nebenkosten sind daher zum Beispiel Lernbehelfe oder Fahrtkosten und können in Höhe des nachgewiesenen Betrages oder bis zu 10 % der nachgewiesenen Darlehenssumme mitfinanziert werden.

 

Ein Bildungsdarlehen kann beansprucht werden, wenn es sich um eine Berufsausbildung bzw. um eine berufliche Weiterbildung handelt. Variante „a“ kann daher nicht finanziert werden, Variante „b“ hingegen sehr wohl.

 

Im Zuge des Abbruchs Ihrer Ausbildung werden weitere Zahlungen eingestellt. Im Falle eines Wechsels ist für weitere Auszahlungen ein entsprechender Nachweis zu erbringen.

 

Jede weitere Darlehensauszahlung wird eingestellt. Die Rückzahlung erfolgt mit den vereinbarten monatlichen Raten.

 

Das Bildungsdarlehen muss im Zusammenhang mit der Berufsausbildung oder beruflichen Weiterbildung stehen. Altersgrenzen gibt es keine.

 

Ja, Auszahlungen sind jährlich, halbjährlich, quartalsweise oder monatlich auf Anforderung und gegen Nachweis möglich.