Bausparlexikon – A

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (der Verwender der AGB) der anderen bei Abschluss des Vertrages stellt.

AGB werden vorwiegend von großen Unternehmen wie Banken, Versicherungen oder Speditionen verwendet, die eine Vielzahl von Verträgen schließen, die einander weitgehend gleichen. Die AGBs der Bausparkassen müssen von der Aufsichtsbehörde (FMA) genehmigt werden.

Durch einen Zuschlag zur Rückzahlungsrate können auch bestimmte Kaufnebenkosten wie die Grundbuchseintragungsgebühr, Kosten für die Beglaubigung der Urkunde durch die s Bausparkasse sowie die eventuellen Kosten für die Liegenschaftsbewertung verteilt über die Laufzeit mitfinanziert werden. Diese Rate wird dann All-In-One Rate genannt.

Die Alternativverzinsung bezeichnet jenen Zinssatz, den ein alternatives Anlageprodukt (z.B. ein Sparbuch) im Vergleich zum Bausparvertrag haben muss, um nach Steuern die gleiche Rendite zu erbringen. Bei der Berechnung wird die Verzinsung des Bausparvertrags und die Bausparprämie berücksichtigt.

Wird eine Förderung des Landes (beispielsweise für Neubau oder Sanierung des Eigenheims) in Anspruch genommen, kann in einigen Bundesländern die Auszahlung der Förderung in Form eines Annuitätenzuschusses erfolgen. Dabei handelt es sich um einen zu den laufenden Darlehensraten geleisteten Zuschuss seitens des Landes.

Die Auszahlung eines s Bauspardarlehens mit grundbücherlicher Sicherstellung erfolgt nach der Eintragung des Pfandrechtes im Grundbuch oder nach Vorliegen eines von Kunden und Treuhänder unterfertigten Treuhandauftrages.